Frohe Weihnachten! – Das Interview

Für den diesjährigen Feder & Schwert-Adventskalender auf Facebook bat ich meine Kollegen sowohl von Feder & Schwert als auch vom Uhrwerk Verlag (wir sitzen gemeinsam in einem Büro), mir ein paar kurze Fragen zu beantworten. Da tatsächlich JEDE/R meiner KollegInnen geantwortet hat, ist daraus ein ganz stattliches Weihnachtsinterview geworden, dass ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte.

Wenn ihr also schon immer mal wissen wolltet, was die hinter den Kulissen schwer arbeitende Belegschaft eines kleinen Belletristik- und eines Rollenspielverlages an Weihnachten so macht und mag, lest selbst … 😉

Frohe Weihnachten!
 

Das wichtigste zuerst: Was gibt es bei euch an Heiligabend zu essen?

Heimke: Das weiß ich noch gar nicht, aber es ist immer reichlich. Und zum Nachtisch mache ich dieses Jahr Tiramisu – vielleicht mit Punsch, damit es festlicher wird 😉
Judith: Vormittags Geburtstagsbrunch mit Raclette bei dem Patenkind meines Mannes, Nachmittags Kuchen, Abends lecker warmes Abendessen bei Schwiegereltern (meistens Braten und Rotkohl mit Beilagen, eventuell Bratapfel zum Nachtisch)
Ask: Selbstgemachte Pizza!
Uli, der Ältere & Anne: Traditionell Pute mit Klößen, einem schlesischen Weihnachtsweißkraut und vorweg eine cremige Suppe aus Sellerie und gelben Erbsen. Gibt’s und schmeckt auch nur an Heiligabend. 🙂
Thomas: Was Winterliches, Kohl nämlich. Genauer: meinen typischen Wirsingeintopf. Vielleicht dazu noch einen Pudding. Früher zuhause waren Kartoffelsalat, Rinds-Brühwürstchen und Glühwein üblich.
Robert: Sauerbraten mit Knödeln nach oberbergischer Art.
Nicole: Raclette.
Patric: Kartoffelpüree, Sauerkraut, Schäuflele & Kassler
Uli, der Jüngere: Da lasse ich mich voll von meiner Mutter überraschen, das ändert sich jedes Jahr. Sie eskaliert da im positiven Sinne immer gerne, wenn mal die ganze Familie wieder zu Hause ist.
Kathrin: Nudelsalat, Wurst-Käse-Salat und Baguette.
 

Weihnachtsbaum vor dem 24.12. aufstellen – ja oder nein?

Heimke: Der steht schon, also: ja!
Judith: Da wir Weihnachten nie zuhause sind und immer unterwegs: Wir haben gar keinen!
Ask: Weder noch …
Uli, der Ältere & Anne: Ja, aber nicht viel vorher. War bis vor Kurzem auch erst immer am 23.12. soweit.
Thomas: Weihnachtswas? Mein einziger Baum steht in meiner Panzergarage und braucht noch einiges an 5er-Deko. (Anmerkung der Redaktion: Der Mann spricht von World of Tanks.) Lichter zuhause sind aber prima und können eigentlich den ganzen blöden Winter durch brennen.
Robert: Ja. Meine Frau besteht darauf!
Nicole: Auf gar keinen Fall vorher! Und abbauen erst an Maria Lichtmess =)
Patric: Theoretisch ja, praktisch dieses Jahr überhaupt nicht.
Uli, der Jüngere: Ich bin da emotionslos, von mir aus kann der schon vorher aufgestellt werden.
Kathrin: Natürlich nicht! Der Weihnachtsbaum darf traditionell frühestens am 23. aufgestellt werden.
 

Sind Einhornplätzchen eigentlich noch weihnachtlich (also einhornförmige … ihr wisst schon)?

Heimke: Wenn rote und grüne Streusel drauf sind… Aber bei uns gibt’s nur Eichhörnchen und Dinosaurier.
Judith: Warum denn nicht, wenn man sich drüber freut?
Ask: Absolut – alles ist besser mit Einhörnern!
Uli, der Ältere & Anne: Ähh … nein.
Thomas: Ach, das Backtriebmittel ist Einhornsalz und gar nicht Hischhornsalz? Dann hab ich das immer falsch im Kopf gehabt. Und nein, das ist heidnischer Unfug: Nur Sonne, Mond und Sterne sind OK, schon Kometen sind Häresie.
Robert: Nur, wenn sie aus echten Einhörnern gemacht sind.
Nicole: Sind Flamingos nicht die neuen Einhörner?
Patric: Alle Plätzchen sind weihnachtlich.
Uli, der Jüngere: Plätzchen sind immer weihnachtlich, egal welche Form sie haben! Was eigentlich schade ist, weil es dadurch im Rest des Jahres so selten Plätzchen gibt …
Kathrin: Klar! Ich schließe mich der allgemein vorherrschenden Meinung an und sage, alle Plätzchen sind weihnachtlich.
 

Was ist euer Lieblingsweihnachtslied?

Heimke: Am liebsten mag ich eine gute Mischung, damit keins anfängt zu nerven (was nicht jedes Jahr gut klappt, die “30 besten Weihnachtslieder” nerven inzwischen ganz schön).
Judith: “Mary, did you know?” von Pentatonix, wirklich schön und was neueres, von den klassischen “Tochter Zion”, das singt sich so gut (ich mag Kapriolen)
Ask: Last Christmas (*Hach, der junge George Michael …*)
Uli, der Ältere & Anne: White Christmas, Have yourself a merry little Christmas oder Adeste Fidelis. Ansonsten der Soundtrack von “Home alone” (“Kevin, allein zuhaus” von John Williams), der dudelt öfter mal runter. *seufz*
Thomas: Gibt es ein nettes? Das Absingen weihnachtlichen Liedguts war bei den Familientreffen eigentlich immer lästige Pflicht, wirklich ansprechend war davon nix.
Robert: Highway to Hell
Nicole: Feliz Navidad
Patric: Carol of the Bells
Uli, der Jüngere: https://www.youtube.com/watch?v=sZt6eU5REN8
Kathrin: Unmöglich eins auszusuchen. Ich mag sehr gern alte Weihnachtslieder, z.B. “Es kommt ein Schiff geladen”. Oder auch “Macht hoch die Tür”. Von den modernen höre ich am liebsten “Driving Home for Christmas” von Chris Rea und “Thank God It’s Christmas” von Queen.
 

Schon gewhamt worden?

Heimke: Ich glaube nicht, allerdings nervt mich das Lied nicht mehr als andere, daher ist es mir vielleicht einfach nicht aufgefallen.
Judith: Ja, am 01.12. um etwa 0:05 durch das Radio
Ask: Zählt auch Selbst-Whammung? Dann ja … 😀
Uli, der Ältere & Anne: Öfter, macht mir aber auch nichts aus. Überhaupt ist der Song definitiv KEIN Weihnachtssong. Ich lehne das ab! Jawoll!!!
Thomas: Unbent. Unbroken. Unwhammed. (Trotz mehrerer Kaufhäuser, Weihnachtsmärkte und regelmäßigem Radiohören.)
Robert: Ich verstehe die Frage nicht!
Nicole: Ja
Patric: Ja, gestern 🙁
Uli, der Jüngere: Dieses Jahr noch nicht! Letztes Jahr wurde ich schon Ende November im Supermarkt erwischt.
Kathrin: Nein! Haha!